Die gesamte Schule Bad Ragaz beteiligt sich auf Einladung von Herrn und Frau Hohmeister an der Bad Ragartz 2012.
Was?
Stricken ist eine gestalterische Technik, die in unserem Kulturkreis stark verankert ist. In den letzten Jahren verlor sie jedoch im Zusammenhang mit Alltags- und Gebrauchsgegenständen an Bedeutung. Die Kinder lernen im Handarbeitsunterricht stricken. Im Lehrplan wird nebst anderen Techniken stricken als Lehrplan-Inhalt aufgeführt. Die Wichtigkeit des gestalterischen Unterrichts für die Entwicklung der motorischen und kreativen Fähigkeiten ist unbestritten.
Warum?
Stricken ist wieder im Trend. So gibt es bereits vielerorts Strickbars wo „glismet“, ausgetauscht, zusammengesessen und konsumiert werden kann. Proteste über eine zu kalte Strassenraumgestaltung fallen in Form von gestrickten Tüchern und Decken auf offenen Plätzen aus. In grösseren Städten werden Bäume, Skulpturen, Bänke usw. als Kunstobjekte bestrickt.
Diese Idee greift die Schule Bad Ragaz auf. Wir werden das Dorf bestricken. Zäune, Steine, Bäume – lassen Sie sich überraschen, wo die Schülerinnen und Schüler überall Spuren hinterlassen. Die Mitarbeit an diesem Projekt freut uns sehr. Es ist uns ein grosses Anliegen, den Bad Ragazer Schülerinnen und Schülern durch ihre Teilnahme an der Bad Ragartz den Zugang zur Kunst zu vereinfachen und ihre Identität mit dem Dorf zu stärken. Andererseits teilen wir der Kulturtechnik Stricken innerhalb des Handarbeitsunterrichts in den nächsten Wochen bewusst einen hohen Stellenwert zu.
Strickbar – Mitarbeitende stricken
Zur Einführung ins Thema organisierte das OK „Schule (be)strickt Bad Ragartz“ für einen Abend eine Strickbar. Es wurden unter Lehrpersonen, Schulleitungen und Hauswarten Ideen zur Bad Ragartz ausgetauscht, Getränke und Snacks konsumiert und es konnten diverse Strick- und Häkeltechniken für alle Alterststufen kennengelernt werden.
Wir freuen uns über die Teilnahme an der Bad Ragartz 2012 und: Das „Lismifieber“ ist bei einigen Schülerinnen bereits ausgebrochen. Die Ansteckungsgefahr ist vor allem bei Müttern relativ hoch.